Seit 1995 beschäftige ich mich mit Kampfkunst und japanischer Heilgymnastik. Ende der neunziger und Anfang der zweitausender Jahre habe ich viel trainiert und mich intensiv mit Sotaiho und japanischer Kampfkunst bei Kenji Hayashi in der Dieterichsstraße auseinandergesetzt. Im Sotai(ho) gilt der Grundsatz: Kraft sammeln durch gegenläufige Relaxation. Durch subtile Impulse, basierend auf atemsynchronen Entspannungstechniken, werden komprimierte oder laxe Gelenkpartner in ihre natürliche Position zurückgesetzt.
Zwischen 2009 und 2011 folgten Weiterbildungen in Klassischer Japanischer Meridiantherapie und Akupunktur.
2019 habe ich die fünfjährige Ausbildung zum Osteopathen nach BAO Richtlinien abgeschlossen.
Seither geht es immer mehr in Richtung Pädiatrie. Eine erste Ausbildungsreihe am IFAO habe ich 2021 abgeschlossen. Zwischen 2022 und 2024 ging ich die pädiatrisch-osteopathische Fortbildungsreihe an der OSD in Hamburg besuchen. Die umfangreiche Prüfung habe ich im März 2024 bestanden.
Das Thema ist auch deutlicher geworden: Es geht um die physiologischen Anpassungsmechanismen, die sowohl im Körper selbst als auch in der Interaktion mit der – direkten – Umwelt stattfinden. Also um Atmung, Kreislauf, Stoffwechsel und Bewegung. Ich beobachte die Reflexe, untersuche das Saugmuster, sehe wie sich aus rudimentären Funktionen komplexe Bewegungsmuster entwickeln.
Ähnlich wie bei einer Kadenz in der Musik können sich bestimmte Funktionen erst entwickeln, wenn die Grundlagen dafür geschaffen sind. Bei fehlenden oder unzureichend entwickleten Teilfunktionen kann das System – je nach Schweregrad – kompensieren, läuft dann aber immer dem Ideal hinterher. Ich glaube hier kann ich als Osteopath handeln. Habe ich die Funktion angebahnt und das Kind sie verstanden beginnt es sie selbst zu integrieren.



Als Osteopath, Meridian- und Physiotherapeut erforsche ich seit mittlerweile fast dreißig Jahren die Verbindungen und Bezüge sowohl im Körper als auch in den Leitbahnen.

