Die Grundmatrix

Wir können beobachten, dass ein primitives Lebewesen in der Lage ist eigenständig defekte oder entfernte Körperteile heranreifen zu lassen und das kann es, obwohl es ohne aufwendige zentralnervöse Organisation ausgestattet ist!

Um sich hier eine Vorstellung zu machen auf welche nichtnervalen Strukturen ich hier anspiele zitiere ich Dr. Manaka — einen japanischen Akupunkteur und Chirurg: Er hat das Modell der Meridiane und Leitbahnen als animalisches Signalsystem beschrieben. Seiner Meinung nach ist dieses System dafür verantwortlich eine Art energetische Grundmatrix zu generieren. Ich stelle mir das wie eine Art Grundgerüst vor, das der körperlichen Struktur vorausgeht.

Als Beispiel für diese These zieht Manaka die Winkerkrabbe heran, der man eine Schere abgeschnitten hat. Die Winkerkrabbe hat eine große und eine kleine Schere. Wird ihr nun die größere Schere abgeschnitten, dann geschieht folgende bizarre Veränderung: Neben dem Heranreifen einer neuen Schere verändert sich die übriggebliebene. Die kleine Schere verwandelt sich nun in eine große, während die Neubildung von kleinerer Art ist.

Dieser Vorgang wird höchstwahrscheinlich nicht durch das Nervensystem gesteuert und wird seiner Meinung nach eher durch ein archaisches Signalsystem moduliert. Im obigen Beispiel scheint die Beibehaltung einer energetischen Balance eine belangreiche Rolle zu spielen.

Herr Prof. Ernest Schoffeniels von der Universität Lüttich geht davon aus, dass die DNS Informationsschichten enthält, die den primitivsten Organismen der frühesten Entwicklungsstadien entstammen. Unter den richtigen Einflüssen können diese gespeicherten Informationen sich auch in weiter fortgeschrittenen Organismen manifestieren. So könnte es durchaus möglich sein, dass die Winkerkrabbe in ihrem genetischen Gedächtnis die Bestrebung zur Asymmetrie gespeichert hat.

Mandelbrot Zoom 10^227

Wem es immer noch nicht reicht, hier ist noch eine Passage aus dem Originalbeitrag, die ich hier nicht vorenthalten möchte ; )

Die Holo-Bewegung

Es gibt vielleicht eine sich unserer Beobachtung entziehende höhere Organisationsstufe, auf der diese Prozesse synchronisiert und verändert werden: Das, was wir mit leerem Raum bezeichnen, ist in Wirklichkeit die Verdichtung, das Plenum. Das Plenum bildet den Grund von allem. Die Dinge, die vor unseren Sinnen erscheinen, sind abgeleitete Formen dieser Ur-Verdichtung. Dias Plenum stellt man sich besser mehrdimensional vor. Damit ist eher die Idee einer „Holo-Bewegung“ gemeint …
In dieser Vorstellung fließt die Idee des Hologramms mit ein, wird hier aber noch erweitert. (s. David Bohm)

Der Mensch ist ebenso Teil dieser „Holo-Bewegung“ wie alles andere was existiert. Finden wir in verschieden Organismen ähnliche Strukturen wieder, so kann man ebenso innerhalb eines Organismus holografische Spiegel desselben wiederfinden: Es spiegelt sich der Körper in den Reflexzonen am Fuß, in den Ohrakupunkturpunkten am Ohr oder im Auge in der Irisdiagnostik — um nur einige Beispiele zu nennen.

Rechte des Beitragsbilds Mandelbrot set with coloured environment.png: Die Autorenschaft wurde nicht in einer maschinell lesbaren Form angegeben. Es wird Wolfgangbeyer als Autor angenommen (basierend auf den Rechteinhaber-Angaben). Es wird angenommen, dass es sich um ein eigenes Werk handelt (basierend auf den Rechteinhaber-Angaben). CC BY-SA 3.0

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.