Qi

Ein ganz zentraler Begriff in der fernöstlichen Medizin ist der des Qi, oder wie die Japaner sagen Ki.

Qi lässt sich nicht so einfach in unsere Breiten übertragen. Annäherungen wie ‚Energie‘ oder ‚Kraft‘ werden der eigentlichen Bedeutung nicht gerecht.

Paul Unschuld übersetzt es mit dem Wort ‚Einfluss‘: So beschreibt der Begriff Genki im Japanischen die Gesamtvitalität, bedeutet im allgemeinen Sprachgebrauch ‚O genki des ka‘ aber soviel wie ‚Wie geht es dir?‘.

Manfred Porkert definiert Qi folgendermaßen: Qi ist eine immaterielle Energieform, die eine Qualifikation und eine Richtung hat.

Ki (oder Qi) kann verschiedene Qualitäten (‚Einflüsse‘) besitzen: Als seiki wird die essentielle Urenergieform bezeichnet, soki ist das Ki der Atmung (Prana) und kokuki das der Milz (Ernährung).

Vielleicht ist Ki eine immaterielle, geistige Form, die den Wesen Leben verleiht. Manaka zufolge ist Ki eine elektromagnetischer Schwingung, die unserem Körper eine Energiematrix, also ein immaterielles Grundgerüst ermöglicht.

Der hiesige Begriff Atmosphäre, die ‚Aura‘ die manche Menschen umgibt, kommt der Bedeutung von Ki auch ziemlich nahe: Es ist die Ausstrahlung die z. B. von schönen Menschen ausgeht und die man nicht einfach so erklären kann.

Beitragsbild: Von nl, CC BY 1.0, https://commons.wikimedia.org/

Zuletzt bearbeitet am 31. Januar 2022 um 23:50 Uhr.

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