Flüsse und Ozeane

In der fernöstlichen Medizin spricht man von 12 Hauptmeridianen, die sich in den ersten sieben Lebensjahren entwickeln und von acht außerordentlichen Gefäßen, die bereits in der Embryonalperiode angelegt sind. Die Hauptmeridiane repräsentieren die fünf Funktionskreise entsprechend den fünf Wandlungsphasen (Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser)

Grundsätzlich gilt, dass die Hauptmeridiane allesamt eine Flussrichtung und eine Qualität haben. In den Fingerspitzen befinden sich die Quellpunkte, hier ist die Qualität sehr dynamisch und wandelbar, in der Ellenbeuge bzw. im Knie nimmt die Dynamik ab, hier manifestiert sich der Meridian (die Leitbahn) bereits als breiter Fluss.

Dr. Manaka beschreibt die außerordentlichen Gefäßen als Ozeane: Sie fließen nicht mehr, sie verhalten sich eher wie ein großes Gewässer mit stehender oder aufbrausender Dynamik.

Manche Lehrmeinung besagt, dass die außerordentlichen Gefäße Übermittler und Speicher genetischer und karmischer Information sind. So weiß ich auf körperlicher Ebene grundsätzlich zu unterscheiden, ob jemand rechts- oder linkskonvex veranlagt oder ob er ein Beuger- oder Streckertypus ist. Vielleicht ist das damit gemeint.

Besonders hervorzuheben sind der Chong Mai und der Dai Mai. Sie werden in diesem Blog ebenfalls besprochen.

Hierunter findest du einen Beitrag von Steve Birch, der das Thema ebenfalls behandelt.

Zuletzt bearbeitet am 7. Januar 2023 um 16:10 Uhr.

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First There Were the Extraordinary Vessels - Stephen Birch

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