Repetitive strain injuries

Seit den 90er Jahren erforsche ich das Bewegungsverhalten des Menschen. Immer wieder habe ich in der Kampfkunst eigene Bewegungsabläufe studiert und analysiert. Immer ging es darum, eine Bewegung zu perfektionieren, also durch stetige Wiederholung und Rückkopplung zu verändern und zu purifizieren. Das ist das Motto in den Japanischen Kampfkünsten, im weitesten Sinne geht es um Reinigung.

Erst kürzlich habe ich den Beitrag „Sensomotorik“ dieser Site der KI Chat GPT zugeführt und sie hat mir tatsächlich folgende Ergebnisse ausgegeben:

  • Fehler in der Bewegungsausführung können auf Übermüdung zurückzuführen sein, auch wenn das richtige Motorprogramm abgerufen wurde.
  • Das motorische Lernen beinhaltet das Üben einer bestimmten Fertigkeit in verschiedenen Variationen, um abstrakte Regeln zu entwickeln, die in verschiedenen Situationen angewendet werden können.
  • Das Kleinhirn spielt eine wichtige Rolle bei der Perfektionierung von Bewegungen, indem es interne und externe Rückkopplungssignale vergleicht und Bewegungen kontinuierlich anpasst und korrigiert.
  • Das Nervensystem besteht aus heterarchischen Strukturen, und eine adäquate Bewegungskoordination erfordert eine geschmeidige Reaktion auf alle afferenten Signale.
  • Die Theorie von Bernstein betont die Rolle der afferenten Systeme bei der motorischen Steuerung und besagt, dass das Verhältnis zwischen Impuls und Bewegung kontextabhängig ist.
  • Die menschliche bewusste Bewegung beginnt mit der Absicht und umfasst eine Reihe von Niveaus, auf denen die Regeln für die Bewegung festgelegt und in muskelspezifische Kommandos übersetzt werden.
  • Das Selbstbild eines Menschen basiert auf den Zellen, die aktiv verwendet werden, und kann sich im Laufe der Zeit verändern und weiterentwickeln.

An den Ergebnissen der KI hat mich v. a. Punkt eins am meisten beeindruckt. Ist es nicht so, dass ein Kind beinahe mühelos vom Boden aufstehen kann und sich ohne große Kraftanstrengung fortbewegen kann? Und wird dieser Fluss dann nicht wirklich durch die Müdigkeit der Zellen gebremst?

Einer der wichtigsten Energieträger im Energiestoffwechsel des Muskels ist das Adenosintriphosphat ATP, dass bei einer Kontraktion aufgespalten wird. Ist zuviel Adenosin im Gehirn vorhanden, kommt es zum Sekundenschlaf. Für den Muskelstoffwechsel bedeutet das, dass einzelne Fasern oder Faserstränge – die übermüdet sind – nicht mehr aktiv in der Bewegungskette eingebunden sind und somit Abweichungen vom Ideal triggern.

Besser ist es, den Körper und den Kreislauf, v. a. die Mikrozorkulation in Fluss zu halten, um solche Abweichungen gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Hier kann die Osteopathie großartige Hilfe bieten, da sie immer auch die venöse Entstauung und damit auch die Mikrozirkulation anregt.

Aber auch Atemübungen und Meditationseinheiten helfen den Energiefluss zu verbessern. Und das, ohne die eigentliche Bewegung selbst zu trainieren.

Beitragsbild: Struktur von Adenosintriphosphat (ATP), protonierte Form, von NEUROtiker – eigenes Werk, gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2194476

Zuletzt bearbeitet am 1. April 2024 um 17:08 Uhr.

Wo und wie viel ATP, KrP, Leber- & Muskelglykogen haben wir im Körper?