Dr. A. T. Still demonstriert seinen Schülern Behandlungstechniken der Schulter

In seiner Autobiographie beschrieb er sich selbst als „möglicherweise den besten lebenden Anatom“. Anders als die zu seiner Zeit bereits von Louis Pasteur fest etablierte Existenz von Mikroben und ebenso wie die von Robert Koch aufgezeigte Rolle derselben bei der Entstehung von Erkrankungen, spielten diese im Denkmodell von A. T. Still keine übergeordnete Rolle. 1910 schrieb er sein erstes Lehrbuch für die von ihm gegründete Schule. Darin beschrieb er seine Methoden der Manualtherapie an der Wirbelsäule, mit deren Hilfe er behauptete Gelbfieber, Malaria, Rachitis, Hämorrhoiden, Diabetes, Kopfschuppen genauso wie Fettleibigkeit geheilt zu haben. Er war der Meinung, dass Erkrankungen auf Fehlfunktionen der Nerven und der Blutversorgung beruhen. Diese würden durch das Versperren einzelner Körperteile (Gelenke, Knochen, Faszien) verursacht und seien maßgeblich Schuld daran, wenn der Körper mit der Heilung nicht aus eigener Kraft fertig werde. Es sei die Aufgabe des Osteopathen, diese Versperrungen zu finden und zu adjustieren. „Find it, fix it, leave it alone.“

Zu sehen ist eine Originalaufnahme des Begründers. Mit Schirm, Charme und Melone 😉 …

Zuletzt bearbeitet am 19. Februar 2024 um 20:06 Uhr.

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Dr. A. T. Still in his 86th year lecturing and demonstrating osteopathic treatment to the students

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