Schwindel

Schwindelsymptome sind so vielfältig wie ihre Ursachen. Da gibt es zum Beispiel den Drehschwindel, den Schwankschwindel, den ungerichteten und den gerichteten, sowie den zentralen und den peripheren Schwindel.

Der gutartig anfallsweise auftretende Lagerungsschwindel (BPLS) lässt sich auf eine Störung im Innenohr zurückführen. Diese Art ist einfach zu behandeln, kann in 15 Prozent der Fälle erneut auftreten, hat aber insgesamt eine gute Prognose.

Daneben kann Schwindel auch seine Ursachen in Störungen des peripheren Nervensystems haben, etwa bei einer Polyneuropathie. Auch das Kleinhirn hat großen Einfluss auf das Gleichgewicht und kann – im Falle einer Erkrankung – Schwindel oder Benommenheit auslösen.

Durchblutungsstörungen des Hirnstamms können sich auch in Schwindelsymptomen äußern. Dazu gehören auch generelle Blutdruckprobleme. Nicht zu vergessen die Halswirbelsäule aber auch Augen- und Hörprobleme können Schwindel begünstigen.

Damit ich den Schwindel behandeln kann, wird er klassifiziert. Dies geschieht mit klinischen Tests, dem Hirnnerven- und Ataxiescreening und der osteopathischen und vor allem der kranialen Befundung. Als Osteopath gehe ich der Frage nach, ob der Schädel bzw. das Innenohr das Hauptproblem ist oder ob ich eine osteopathische Kette behandeln muss. Ungeklärte Schwindelsymptome sollten fachärztlich abgeklärt werden.

Zuletzt bearbeitet am 22. April 2021 um 18:57 Uhr.

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